Page 8 - Saarländisches Ärzteblatt, April 2026
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FRAUENGESUNDHEIT gend an männlichen Pro ban um Mittel aus den bis zu 10 Mio. Deutschland ca. neun Mio.
den durchgeführt und die Euro umfassenden Förder töp Frauen in den Wech sel ah ren.
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GESELLSCHAFT FÜR daraus gewonnenen fen bewerben. Es gibt zwei Etwa 80 Prozent der Frauen
INNERE MEDIZIN Ergebnisse ohne Förderrichtlinien. Mit der ersten erleben in dieser Phase Be
FORDERT MEHR GRUND- Differenzierung auf den weibli werden Projekte gefördert, die schwer den, davon ca. ein
LAGEN FORSCHUNG chen Organismus übertragen. sich mit der patientinnenzent Drittel so schwer, dass die
rierten Versorgung von Frauen Lebens qua ität in allen Berei
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Bei der geschlechtssensiblen Die Bundesregierung will befassen. Mit der zweiten sollen chen stark eingeschränkt ist.
Ausrichtung der Medizin stehe Forschung im Themenfeld gezielt Nachwuchsgruppen im
man in der Forschung vielfach fördern. Sowohl im Bundes Themenfeld Frauengesundheit Auch die Laienpresse berichtet
noch am Anfang, so die Präsi ministerium für Forschung, aufgebaut werden. vermehrt zu Frauengesundheit
dentin der Deutschen Gesell Technologie und Raumfahrt und Geschlechtssensibler
schaft für Innere Medizin BMFTR, Ministerin Bär (CSU) Eigenes Referat Frauen ge- Medizin. Jetzt liegt es an den
DGIM, Prof. Dr. Dr. Dagmar als auch im Bundesgesund sund heit beim BMFTR etab- Frauen, nachzufragen und
FührerSakel. Dies gelte insbe heits ministerium BMG, liert. Neu im Organi gramm Verbesserungen zu fordern.
sondere für hormonelle und Ministerin Warken (CDU) ist des BMFTR gibt es ein eigenes
molekulare Grundlagen, bei das Thema Frauengesundheit Referat Frauen gesund heit. Die (Quellen: DGIM, BMG, BMFTR, UKE,
der man sich quasi noch im und Geschlechtssensible DGIM begrüßte den Schritt als DÄB u.a)
Mittelalter bewege. Die Leiterin Medizin nunmehr verortet. klares Signal. Eine Förderricht
der Klinik für Endokrinologie, linie des BMFTR wurde u.a.
Diabetologie und Stoffwechsel Startschuss für Forschungs- aufgelegt zur interdisziplinären
am Universitätsklinikum Essen förderung zu Frauengesund- Forschung zu Entstehung,
erklärt, Grund für die derzei heit beim BMG. Seit Januar Ausprägung und Behandlung Kontakt zum
tige Situation sei die Studien 2026 können sich Interessierte von Wechsel ah res beschwer Arbeitskreis Ärztinnen:
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lage. Studien würden überwie mit ihren Forschungsvorhaben den. 2025 befanden sich in eva.groterath@aeksaar.de
Der Arbeitskreis Ärztinnen veröffentlicht an dieser Stelle regelmäßig Informationen von ÄrztInnen für ÄrztInnen.
Veranstaltung Resilienz im Gesundheitswesen am 11. März 2026
Herausforderungen für das saarländische
Gesundheitswesen im NATO-Bündnisfall
Die europäische Friedensordnung hat durch den völker Seitens der Ärztekammer befasst sich der Ausschuss für sta
rechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine eine tiefe tionäre und sektorenübergreifende Versorgung mit den
Zäsur erfahren. Für Deutschland markiert dies eine echte Vorsitzenden San.Rat Dr. Joachim Meiser und Prof. Dr. Klaus
Zeitenwende: Die Frage, wie wir unsere Sicherheit gewähr Bumm, der als Moderator der Sitzung fungierte, intensiv mit
leisten können, steht seither im Zentrum zumindest der diesem Thema. Zweck des Abends sei es, Wissen zu vermit
sicherheitspolitischen Debatte. Ziel der Veranstaltung ist ge – teln und die Teilnehmenden zu befähigen, sich aktiv mit
wesen, die erforderliche Diskussion über Anforderungen an Krisenszenarien auseinanderzusetzen.
das Gesundheitssystem im Krisen und Verteidigungsfall wei In schweren Krisen müsse auch die Zivilbevölkerung die
ter zu führen: „Es ist grundlegend wichtig, die zivilmilitäri Bundeswehr unterstützen, da militärische Ressourcen im
sche Zusammenarbeit zu intensivieren und wir benötigen Ernstfall an der Front gebunden sind: „Ein kriegsähnliches
8 dringend resiliente Strukturen“, fasst es Kammerpräsident Szenario mit täglichen Massenverletzten würde unser Ge
Dr. Markus Strauß in seiner Begrüßung zusammen. sund heitssystem massiv überfordern, weshalb Vorbereitung
Saarländisches Ärzteblatt Ausgabe 4/2026

