Page 11 - Saarländisches Ärzteblatt, April 2026
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NACHRICHTEN
tage offiziell vorgesehen, doch im Klinikalltag lassen sie sich Neu im PJBarometer 2025 war die Frage, ob die Befragten N ACHR ICHTEN
oft kaum umsetzen. Auch finanziell bleibt die Situation ange darüber nachdenken, die kurative Medizin zu verlassen. Etwa
spannt: Die Aufwandsentschädigung reicht den meisten ein Drittel bejaht dies, 52 Prozent verneinen es, und 15
nicht aus, um ihren Lebensunterhalt zu decken. Viele sind Prozent sind unentschlossen. Angesichts der bevorstehen
daher weiterhin auf Unterstützung aus der Familie oder auf den Verrentung großer ärztlicher Jahrgänge ist dieses
Nebenjobs angewiesen. Ergebnis gesundheitspolitisch besonders bedeutsam.
„Rauchfrei im Mai“
Auch in diesem Jahr findet im Frühling der bundes oder Tabakerhitzer oder EZigaretten
weite Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“ statt. Wer nutzen. Ab dem 1. Mai 2026 sollen die
im Mai 2026 rauchfrei bleibt, hat die Chance, wie Teilnehmer:innen vier Wochen lang auf
der Geldpreise von bis zu 1.000 Euro zu ge winnen. Ziga retten, Tabak erhitzer und EZigaret
Was bietet „Rauchfrei im Mai“ unter an de rem? ten verzichten und so einen ersten
Vom 1. bis 31. Mai gibt es tägliche Tipps und Inspi Schritt zum dauerhaften Rauchverzicht
rationen sowie monatliche Nach richten zur Vor machen.
beug ung von Rückfällen bis Jahresende.
Ebenfalls teilnehmen können Personen, die eine Raucherin
An der Aktion können Personen teilnehmen, die mindestens oder einen Raucher bei der Aktion unterstützen wollen.
18 Jahre alt sind und zum Zeitpunkt der Anmeldung regelmä Weitere Informationen sowie die An mel dung sind zu finden
ßig rauchen (Zigaretten, Zigarren, Pfeife oder Wasserpfeife) auf der Website www.rauchfreiimmai.de.
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Nicht,
dass Sie sich
Ihre Mutterbänder
zerren!
… beim Lagern des Patienten
Wir dachten,
wir wären schon weiter...
Gegen Sexismus in der Medizin
Immer wieder hören wir in der Jungen Kammer, im Arbeitskreis Ärztinnen
und im Jungen Forum MB Saar von Situationen, die in einer respektvollen verletzenden Äußerungen auf die immer noch unbefriedigenden Zustände
Arbeitswelt eigentlich nicht tragbar sind. Sie ereignen sich dennoch tagtäg- im Gesundheitswesen aufmerksam machen!
lich in Klinik und Praxis. Zusätzlich zu Alter und Geschlecht dienen auch, Her- Gerne können Sie sich bei Beratungsbedarf auch jederzeit vertraulich an die
Ombudsstelle der Ärztekammer wenden:
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lung und Gleichwertigkeit von Ärzt*innen infrage stellen. Wir haben daher ombudsmann@aeksaar.de
eine Zitatesammlung begonnen, in der wir solche Anfeindungen aus dem ombudsfrau@aeksaar.de
Arbeitsalltag auch solche Situationen erlebt? Melden Sie sich gerne mit
Ihrem Zitat und Ihren Erfahrungen bei uns: jungesforum@mb-saar.de. Ihre Junge Kammer, Arbeitskreis Ärztinnen, Junges Forum 11
Nachricht wird natürlich vertraulich behandelt!
Saarländisches Ärzteblatt Ausgabe 4/2026

