Page 31 - Saarländisches Ärzteblatt, Mai 2026
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AUS DER K A SSENÄR Z TLICHEN VEREINIGUNG K
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Allgemeinen, die Arznei und Heilmittelvereinbarung sowie Sein darauffolgender Workshop „Endokrinologie in der Haus AR L
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die Richtgrößenvereinbarungen und die Wirtschaft ichkeits arztpraxis – SP Schilddrüse“ drehte sich um den erhöhten AND
prüfung. Ramona Uder erläuterte die unterschiedlichen TSHWert in der Hausarztpraxis. Dabei ging er u. a. auf die
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Grund agen und Vorgehensweisen bei der Verordnung von entsprechende DEGAMLeitlinie ein. Es folgte eine Über sicht
Sprechstundenbedarf (SSB), Verbandmitteln, Impfstoffen, Hilfs über Zielgruppen und Geltungsbereich, die Defi nition eines
mitteln sowie weiteren Verordnungen wie Kranken trans por erhöhten TSHWertes, Einflussfaktoren auf den TSH und die
ten, häuslicher Krankenpflege, Heilmitteln und Arznei mitteln. Anamnese bei erhöhtem TSH, die Rolle von Symp tomen, den
Foto: KV Saarland Dabei ging sie auch auf bundesweite und regionale Praxis Erstbefund „erhöhter TSH“ sowie weiterführende Diagnostik
und ggf. Verlaufskontrolle.
besonderheiten bei der Verordnung von Arzneimitteln ein.
Basis für die Arznei und Heilmittelvereinbarung sind Rah
men vorgaben der Bundesebene (§ 84 SGB V9 sowie Mög ich Diabetes nimmt weltweit kontinuierlich zu und wird damit
auch für die ärztliche Praxis immer wichtiger. Dr. Gökmen
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keiten zu regionalen Entscheidungen und Vorgaben, Anpas Gül, Facharzt für Innere Medizin gab in seinem „Update
sun gen finden jährlich statt. Bei diesem Punkt ging es auch Diabetes“ neben Zahlen und Daten einen Überblick über die
um die Festlegung von Ausgabenvolumen, Versorgungs und differenzialdiagnostischen Kriterien für häufige Diabetes
Wirtschaftlichkeitszielen sowie der Basis für Richtgrößen be typen bei Diagnosestellung, die Symptome des Diabetes,
rechnung. Wie sich das Richtgrößenvolumen einer Praxis Praxisempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft
berechnet erläuterte Ramona Uder an Beispielen. Häufig be (DDG), die medikamentöse Therapie eines Typ2Diabetes
stehen – insbesondere bei neu Niedergelassenen – Beden ken sowie Tipps zur Blutzuckermessung.
hinsichtlich der Wirtschaftlichkeitsprüfung. Diese konnte Ra
mona Uder durch ihre grundlegenden Erklärungen ausräumen. Wissenswertes in der Hausarztpraxis bei „Alkoholbezogenen
Störungen“ erklärte Béatrice Gospodinov, Fachärztin für
Nachdem sich alle Teilnehmenden in der Mittagspause stär Allge meinmedizin. „Alkohol in Zahlen“ folge eine Übersicht
ken konnten, ging es weiter mit einem Impulsvortrag von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung über Alkohol
Manuela Vogel aus dem Fachbereich Qualitätssicherung zu konsum und Suchtgefahr mit Beispielrechnungen, wie viel
genehmigungspflichtigen Leistungen und der Pflicht zur fach reiner Alkohol in welchem Drink steckt. Wie die Abklärung in
lichen Fortbildung (gemäß § 95d SGB V). Sie erklärte den der Hausarztpraxis ablaufen kann, wie die Diagnose „schädli
Verlauf eines Genehmigungsverfahrens und gab eine Über cher Gebrauch“ gestellt wird, welche psychischen und Ver
sicht über die genehmigungspflichtigen Leistungen. Für wen haltensstörungen durch Alkohol auftreten können erklärte
die Pflicht zur fachlichen Fortbildung gilt und wie der Nach Béatrice Gospodinov an Beispielen und gab anschließend
weis der Fortbildung erfolgt, erklärte sie anschließend. Unter einen Überblick, wie die Therapie in der Hausarztpraxis aus
schiede gibt es bei den Fortbildungszeiträumen von Ärzte sehen kann. Hilfestellung hierzu kann die alkoholleitlinie.de
kammer und Kassenärztlicher Vereinigung. Unter be stimm geben mit Empfehlungen und Umsetzungstipps zur Früh
ten Voraussetzungen kann eine Fristverlängerung bean tragt erken nung, Diagnostik und Behandlung von alkoholbezoge
werden, z.B. bei Mutterschutz/Elternzeit oder Krankheit. nen Störungen.
Dr. Ulli Patrik Schweig, Facharzt für Allgemeinmedizin und Einen Überblick über HNOErkrankungen, die häufig auch in
Mitglied im Vorstand des Saarländischen Hausärztinnen der Hausarztpraxis auftreten können, konnten sich die
und Hausärzteverbandes e.V. stellte – ebenfalls in einem Teilnehmenden am parallel stattfindenden Workshop in der
Impuls vortrag – den Verband und dessen Ziele vor. Gemeinschaftspraxis Dr. Christian Fuchs, Nico Wannen ma
cher und Dr. Sebastian Hoffmann, Fachärzte für Phoniatrie &
Pädaudiologie verschaffen. Hier wurden die Teilnehmenden
in kleine Gruppen eingeteilt. Dabei wurden häufige HNO
Erkrankungen thematisiert und die Teilnehmenden hatten
die Möglichkeit sich die Praxisräume sowie die Utensilien
anzuschauen.
Bei Fragen steht Ihnen gerne Elisa Loß aus dem Dezernat
Versorgung zur Verfügung:
Telefon: 0681/998370
Über das Kontaktformular (Thema: Seminarangebot)
Foto: KV Saarland
Eindrücke vom Tag der ambulanten Versorgung 31
Saarländisches Ärzteblatt Ausgabe 5/2026

